Prähistorische Archäologie

Die Erforschung von schriftlosen Kulturen von den Anfängen der Menschheitsgeschichte vor rund drei Millionen Jahren bis heute zählt zu den Aufgaben der Prähistorischen Archäologie. In Mitteleuropa endet die Urgeschichte mit den Kelten, global gesehen gibt es keine Grenze.

Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die ersten agrarischen Gesellschaften sowie Metallzeiten (Meso- und Neolithikum, Bronze- und Eisenzeit). Untersucht wird in erster Linie das Gebiet der heutigen Schweiz und Europas, Vergleiche zu globalen Quellen werden aber in Zukunft immer wichtiger.

Der Einsatz von naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden, vor allem Radiokarbondatierung und Dendrochronologie ist heute wissenschaftlicher Standard. Schnittstellen bestehen zu Geographie (holozäne Klima- und Umweltentwicklung) und Geologie (Sedimentanalysen) sowie zur Biologie (Paläoökologie, Archäobotanik und – zoologie, historische Anthropologie).

2016 (1); Bern Working Papers on Prehistoric Archaeology
2016 (1); Berner Arbeitspapiere zur Prähistorischen Archäologie 

Hafner, Albert; Heitz, Caroline; Stapfer, Regine (2016). 
Mobilities, Entanglements, Transformations. Outline of a Research Project on Pottery Practices in Neolithic Wetland Sites of the Swiss Plateau 
(Bern Working Papers on Prehistoric Archaeology / Berner Arbeitspapiere zur Prähistorischen Archäologie 1). Bern: Institute of Archaeological Sciences, Prehistory; Bern Open Publishing (BOP)